Was ist Klimawandel?

Die Menge der Treibhausgase in der Atmosphäre ist in den letzten 150 Jahren stark angestiegen. Fortlaufend verursachen Energiewirtschaft, Industrie, Haushalte, Verkehr und Landwirtschaft Kohlendioxid (CO2) sowie andere Treibhausgase. Unsere Atmosphäre heizt sich dadurch stark auf. Die Folge: Die Durchschnittstemperatur auf der Erdoberfläche nimmt zu und die Meeresspiegel steigen. Vor allem die Industriestaaten sind für diesen menschengemachten Treibhauseffekt verantwortlich.

Wie trifft der Klimawandel Deutschland?

Seit den 1960er Jahren war jede Dekade wärmer als die vorherige. In Deutschland ist die Durchschnittstemperatur seit 1880 um 1,5 Grad gestiegen. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur über 1,5 Grad kann laut Weltklimarat bedeuten, dass in vielen Weltregionen Wetterextreme zunehmen – mit erheblichen Auswirkungen auf Mensch und Natur. Das betrifft auch Deutschland. Extremereignisse wie Starkniederschläge mit Hochwassergefahr, lange Hitzeperioden und das Artensterben gehören dazu (Quelle: BMU, Klimaschutz in Zahlen).

Wie kann ich das Klima schützen?

Etwa 70 Prozent der im Haushalt genutzten Energie werden zum Heizen verwendet. Ein Grad weniger Raumtemperatur spart fünf bis zehn Prozent Energie im Jahr und damit 200 Kilo CO2. Über zehn Prozent des Stromverbrauchs kann im Durchschnitt jeder Haushalt einsparen, wenn die Stand-by-Funktion der Elektrogeräte ausgeschaltet wird. Für ganz Deutschland sind das jährlich 14 Millionen Tonnen CO2. Bewusster einkaufen, weniger Lebensmittel wegwerfen, saisonale Lebensmittel bevorzugen – alles das ist Klimaschutz. Für kurze Strecken sind Radfahren oder Zu-Fuß-Gehen klimaschonende Alternativen zum Auto. Besonders wer auf Flugreisen verzichtet, tut etwas für den Klimaschutz.